Internet-Speed Development

Internet-Speed Development wurde in den späten 90er Jahren entwickelt. Es ist eine Kombination aus dem Wasserfall- und dem Spiralmodell.

Ziel bei der Entwicklung der Methode war es, die Entwicklung einerseits in einer strukturierten Weise vornehmen zu können, andererseits die nötige Flexibilität für Änderungen zu haben. Die Abbildung stellt den Ablauf von Internet-Speed Development dar. Internet-Speed Development ist ein iteratives Vorgehen, bei dem in jeder Iteration die Phasen Envisioning, Planning, Developing, Stabilizing und Deploying durchlaufen werden. Am Ende einer Iteration steht eine lauffähige Version der Software bereit.

Die Inhalte der einzelnen Phasen sind folgende:

  • Envisioning: In der Phase Envisioning werden die Anforderungen analysiert, der Scope festgelegt und Risiken identifiziert.
  • Planning: In der Planning-Phase werden eine funktionale Spezifikation, ein Grobdesign und die Planung erstellt
  • Developing: In der Development-Phase werden die Funktionen realisiert.
  • Stabilizing: In der Stabilization-Phase werden die fertig entwickelten Funktionen getestet und Fehler behoben.
  • Deploying: In der Deployment-Phase wird das System installiert und in den Betrieb überführt.

Bewertung BQI Research

Internet-Speed Development ist im Bereich Integration und Einführung (INT) hervorragend. Keine Abdeckung erfährt der Bereich Wartung (W) und Qualitäts-Management (QM). Mäßige bis gute Abdeckung erzielt die Methode bei Betrieb (B), Projekt-Management (PM), Requirements-Management (RM), Systemdesign/technische Konzeption (SD), Implementierung (IMP) und Test (T).

  • Bekanntheitsgrad und Verbreitung sind gering.
  • Es existiert keine spezielle Tool-Unterstützung.
  • Die Methode ist nicht normiert/standardisiert oder zertifiziert.
  • Keine Lizenzierung erforderlich.
  • Kein Support vorhanden.

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